Das Erkrankungsrisiko für Krebs variiert weltweit stark. Das ist insbesondere auf den Lebensstil und Umweltfaktoren zurückzuführen: Weniger industrielle Umweltbelastungen, somit weniger Umweltgifte, weniger Luftverschmutzung, weniger Krebs- erregende Chemikalien bei gleichzeitig besseren Ernährungsweisen mit viel pflanzlicher Kost und kaum verarbeiteten Lebensmitteln und geringer Alkoholkonsum.
In den Industrienationen ist es genau umgekehrt. Jeder zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs.
Bei Männern liegt das Risiko bei 49 %, bei Frauen bei 43 %.
Hauptursachen für die Entwicklung von Tumorerkrankungen sind also Umweltgifte, der Lebensstil, Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel.
Die genetischen Faktoren machen nur 5 bis 10 % aller Fälle aus. 90-95% werden somit epigenetisch über die vorgenannten Faktoren ausgelöst.